Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient, Sie sind zur
Durchführung einer Computertomographie (CT) überwiesen worden?
Hierfür
benötigen Sie einen Termin, der in aller Regel relativ kurzfristig
vereinbart werden kann. Bitte erscheinen Sie pünktlich zur
vereinbarten Untersuchungszeit, im Verhinderungsfall bitten wir um
rechtzeitige Absage. Wir bemühen uns, Ihre Wartezeit in der Praxis so
kurz wie möglich zu halten. Falls vorhanden, bringen Sie bitte
auswärtige Voraufnahmen mit.
Die Computertomographie
(CT) ist eine seit vielen Jahren etablierte Untersuchung mittels
Röntgenstrahlen. Eine Röntgenröhre rotiert dabei kontinuierlich um die
Körperlängsachse, hieraus werden Schichtbilder des Körpers errechnet
und in beliebige Raumebenen rekonstruiert. Die Computertomographie
eignet sich besonders zur Darstellung der Hals- und Brustregion sowie
der Bauch- und Beckenorgane. Daneben sind auch der gesamte Kopf
(Gehirn, Nasennebenhöhlen, Felsenbeine und Mittelgesicht mit Kiefer
und Zähnen), die Wirbelsäule mit Bandscheiben, sämtliche Blutgefäße
und Knochen hervorragend zu untersuchen, ebenso die Messung der
Beinlängen.
Der hier verfügbare Computertomograph (CT) wurde 2021 neu installiert
und gehört als sog. 64-Zeiler mit innovativer und hochmoderner Technik
zu den leistungsstärksten und schnellsten Scannern der Region. 64
Detektorzeilen pro Röhrenumdrehung sorgen mit modernster Software für
ein Maximum an Bildqualität bei sehr kurzer Untersuchungszeit. Der
Strahlendosisbedarf wird durch eine automatische Abtastung individuell
berechnet. Eine moderne Software (ASIR) ist zusätzlich in der Lage,
die Strahlendosis weiter deutlich zu reduzieren bei identischer
Bildqualität. Weitere Maßnahmen zum Strahlenschutz sind neben
sogenannten Niedrigdosis-Protokollen auch der integrierte Schutz der
Augenlinse, der Schilddrüse und der Gonaden. Da es sich bei der
Computertomographie (CT) um eine Röntgenuntersuchung handelt, wird
diese Methode im Falle einer Schwangerschaft nur in besonders
begründeten Fällen durchgeführt.
Je nach Fragestellung sind bestimmte Vorbereitungen notwendig. Für die
bessere Abgrenzbarkeit der Darmschlingen und Blutgefäße werden häufig
Kontrastmittel eingesetzt. Vor einer intravenösen Kontrastmittelgabe
ist es zu Ihrer Sicherheit erforderlich, die Blutwerte der Nieren
(Kreatinin) und der Schilddrüse (TSH) im Vorfeld in Ihrer
Hausarztpraxis bestimmen zu lassen. Weitere Einzelheiten zum
Untersuchungsablauf und zum Kontrastmittel sind im Aufklärungsbogen CT beschhrieben.
Mittels CT-Osteodensitometrie (QCT) können die
Knochendichtewerte an beiden Hüften und der Lendenwirbelsäule bestimmt
werden. Da diese Methode als 3D-Verfahren exakte Messwerte liefert,
gilt sie als effektives und reproduzierbares Verfahren zur Diagnostik
der Osteoporose bzw. zur Kontrolle von Knochendichteveränderungen im
Therapieverlauf. Das QCT und die Beinlängenmessung werden als
individuelle Gesundheitsleistungen (IGEL) angeboten und jeweils mit
ca. 30 Euro liquidiert. Für weitere Informationen liegt eine
Patientenbroschüre zum Thema Strahlenschutz und Röntgenstrahlen sowie
zum Thema Osteoporose und Knochendichtemessung für Sie bereit.
Computertomographie (CT)
