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Sehr geehrte Patientin, sehr geehrter Patient,

­­Sie sind zur Durchführung einer Computertomographie (CT) überwiesen worden. Hierfür benötigen Sie einen Termin, der in aller Regel relativ kurzfristig vereinbart werden kann. Bitte erscheinen Sie pünktlich zur vereinbarten Untersuchungszeit, im Verhinderungsfall bitten wir um rechtzeitige Absage. Wir bemühen uns, Ihre Wartezeit in der Praxis so kurz wie möglich zu halten. Falls vorhanden, bringen Sie bitte auswärtige Voraufnahmen und den Röntgenpass mit. Bitte nutzen Sie auch unseren Service, sich einen Röntgenpass ausstellen zu lassen.

Die Computertomographie (CT) ist eine seit vielen Jahren etablierte Untersuchung mittels Röntgenstrahlen. Eine Röntgenröhre rotiert dabei kontinuierlich um die Körperlängsachse, hieraus werden Schichtbilder des Körpers errechnet und in beliebige Raumebenen rekonstruiert.
Die Computertomographie eignet sich besonders zur Darstellung der Hals- und Brustregion sowie der Bauch- und Beckenorgane. Daneben sind auch der gesamte Kopf (Gehirn, Nasennebenhöhlen, Felsenbeine und Mittelgesicht mit Kiefer und Zähnen), die Wirbelsäule mit Bandscheiben, sämtliche Blutgefäße und Knochen hervorragend zu untersuchen, ebenso die Messung der Beinlängen.

Der hier verfügbare Computertomograph gehört als sog. 64-Zeiler zu den leistungsstärksten und schnellsten Scannern. 64 Detektorzeilen pro Röhrenumdrehung sorgen mit modernster Software für ein Maximum an Bildqualität bei sehr kurzer Untersuchungszeit. Der Strahlendosisbedarf wird durch eine automatische Abtastung individuell berechnet. Eine moderne Software (ASIR) ist zusätzlich in der Lage, die Strahlendosis weiter deutlich zu reduzieren bei identischer Bildqualität.
Weitere Maßnahmen zum Strahlenschutz sind neben sog. Niedrigdosis-Protokollen auch der gezielte Schutz der Augenlinse, der Schilddrüse und der Gonaden.
Da es sich bei der Computertomographie um eine Röntgenuntersuchung handelt, wird diese Methode im Falle einer Schwangerschaft nur in besonders begründeten Fällen durchgeführt.
 
Je nach Fragestellung sind bestimmte Vorbereitungen notwendig. Kontrastmittel für die bessere Abgrenzbarkeit der Darmschlingen und Blutgefäße werden häufig eingesetzt. Weitere Einzelheiten zum Untersuchungsablauf und zum Kontrastmittel sind im Aufklärungsbogen CT beschrieben.

Mittels CT-Osteodensitometrie (QCT) können die Knochendichtewerte an beiden Hüften und der Lendenwirbelsäule bestimmt werden. Da diese Methode als 3D-Verfahren exakte Messwerte liefert, gilt sie als effektives und reproduzierbares Verfahren zur Diagnostik der Osteoporose bzw. zur Kontrolle von Knochendichteveränderungen im Therapieverlauf. Das QCT und die Beinlängenmessung werden als individuelle Gesundheitsleistung (IGEL) angeboten und jeweils mit ca. 30 Euro liquidiert.

Für weitere Informationen liegt eine Patientenbroschüre zum Thema Strahlenschutz und Röntgenstrahlen sowie zum Thema Osteoporose und Knochendichtemessung für Sie bereit. Bitte nutzen Sie auch unseren Service, sich einen Röntgenpass bei uns ausstellen zu lassen.

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